Colecția Muzeală a Mănăstirii Sucevita🏛 Museum
Dieses Museum zeigt die historische Kunstsammlung des Klosters Sucevița.
Plizio Visual Lab
Das Kloster Sucevița wurde 1581 von der einflussreichen Familie Movilă erbaut und gilt als das letzte der großen bemalten Klöster in der Bukowina. Die Architektur stellt eine Synthese aus byzantinischen und gotischen Elementen dar, ergänzt durch moldauische Stilelemente wie die charakteristischen hohen Zeltdächer. Die Außenwände sind fast vollständig mit Fresken bedeckt, darunter die berühmte „Himmelsleiter“, die den Kampf zwischen Tugenden und Lastern illustriert. Im Gegensatz zu anderen Klöstern der Region blieb hier die Nordwand aufgrund des besseren Schutzes vor Witterungseinflüssen besonders gut erhalten. Die gesamte Anlage wird von mächtigen Verteidigungsmauern mit massiven Türmen umschlossen, was ihr das Erscheinungsbild einer mittelalterlichen Festung verleiht. Seit 2010 gehört Sucevița zum UNESCO-Welterbe und beherbergt in seinem Museum eine der bedeutendsten Sammlungen mittelalterlicher Kunst in Rumänien, darunter wertvolle Goldstickereien und silberbeschlagene Handschriften.
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