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Faras-Ruinen

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Historischer Ort
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Faras-Ruinen (Sudan)

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Faras, in der Antike als Pachoras bekannt, war das bedeutendste administrative und religiöse Zentrum des christlichen Königreichs Nobatia und später Makuria. Die Stadt am Nil war berühmt für ihre monumentale Kathedrale, die im 7. Jahrhundert gegründet und über die Jahrhunderte prachtvoll ausgebaut wurde. Faras wurde weltberühmt durch die Rettung seiner außergewöhnlichen Wandmalereien in den 1960er Jahren, bevor die Stätte durch den Bau des Assuan-Staudamms im Nassersee versank. Über 120 Fresken, die biblische Szenen, nubische Könige und Bischöfe darstellen, wurden von polnischen Archäologen gesichert und befinden sich heute in Museen in Khartum und Warschau. Die Kathedrale von Faras galt als eines der bedeutendsten Beispiele für nubisch-christliche Kunst und Architektur. Neben dem religiösen Zentrum war Faras ein Knotenpunkt für den Handel und die Diplomatie zwischen dem Byzantinischen Reich und Zentralafrika, was seinen Reichtum und kulturellen Glanz begründete.

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📋 Praktische Infos

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Besichtigung
Die Faras-Ruinen sind heute größtenteils überflutet, aber die geretteten Fresken werden im Sudan National Museum in Khartum ausgestellt. Ein kleines Museum vor Ort zeigt Repliken und Informationen.
🕒
Übliche Zeiten
Das Museum vor Ort öffnet in der Regel von 8:00 bis 16:00 Uhr, kann aber je nach Jahreszeit und Personalverfügbarkeit variieren. Erkundigen Sie sich im örtlichen Touristenbüro in Wadi Halfa nach den aktuellen Öffnungszeiten.
📷
Fotografieren
Das Fotografieren ist im Museum vor Ort ohne Blitz erlaubt. Für die Originalfresken in Khartum informieren Sie sich über die Fotografierregeln des Museums; in der Regel ist kein Blitz erlaubt.
⏱️
Zeitbedarf
Verbringen Sie etwa 45 Minuten bis 1 Stunde an der Stätte und ihrem kleinen Museum. Um die geretteten Fresken in Khartum zu würdigen, nehmen Sie sich weitere 1-2 Stunden im Sudan National Museum Zeit.
Gut kombinierbar
Kombinieren Sie einen Besuch der Faras-Stätte mit einer Bootsfahrt nach Buhen oder einem Zwischenstopp in Wadi Halfa. Für die Originalfresken planen Sie einen separaten Tag in Khartum mit dem Nationalmuseum und anderen Sehenswürdigkeiten.
🧭
Anfahrt & Zugang
Die Faras-Stätte liegt am Ufer des Nassersees, erreichbar über eine Straße von Wadi Halfa (ca. 30 km). Ein Allradfahrzeug wird empfohlen, und möglicherweise ist ein Boot nötig, um den genauen Standort der Ruinen zu erreichen.
💡
Insider-Tipp
Besuchen Sie zuerst das Sudan National Museum in Khartum, um die Originalfresken zu sehen, dann die Stätte für den Kontext. Beauftragen Sie einen Führer in Wadi Halfa, der den genauen überfluteten Standort kennt.

Geographie

Koordinaten
22.18140, 31.44280

Fakten

  • Die Stadt Faras liegt heute vollständig unter dem Wasserspiegel des Nassersees.
  • Die Kathedrale wurde im Jahr 707 n. Chr. durch Bischof Paulos geweiht.
  • Das berühmteste Fresko zeigt die heilige Anna und gilt als Meisterwerk nubischer Kunst.
  • Polnische Archäologen unter Kazimierz Michałowski retteten die Fresken zwischen 1961 und 1964.
  • Faras war der Sitz eines mächtigen Episkopats für über 600 Jahre.
  • Die Ruinen enthielten auch eine ägyptische Festung aus dem Mittleren Reich.

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Häufige Fragen

Was ist an den Faras-Ruinen besonders?
Berühmt für die dort gefundenen christlichen Wandmalereien.
Wo sind die Originale der Funde?
Große Teile befinden sich heute in Museen wie in Warschau oder Khartum.
Ist die Stätte heute zugänglich?
Ein Großteil liegt heute unter den Wassern des Nassersees.
Lohnt sich die Reise dorthin?
Nur für spezialisierte archäologische Exkursionen.
Gibt es dort ein Besucherzentrum?
Nein, es gibt keine touristische Infrastruktur.
Faras-Ruinen: Wo liegt es?
Faras-Ruinen liegt in Sudan.
Faras-Ruinen: Wann ist die beste Reisezeit?
Am angenehmsten reist du im Zeitraum Feb, Mär, Nov.
Faras-Ruinen: Warum einen Besuch wert?
Faras, in der Antike als Pachoras bekannt, war das bedeutendste administrative und religiöse Zentrum des christlichen Königreichs Nobatia und später Makuria.
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